Festgeldanlage

Geld zu guten Zinsen anlegen, das ist eine vernünftige Art zu sparen. Niemand hat etwas zu verschenken, schon gar nicht das schwer verdiente Geld. Darum ist es natürlich sehr wichtig, was jeweils für Festgeldanlagen bei den verschiedenen Banken und anderen Finanzdienstleistern geboten wird.

Häufig jedoch fragen sich Sparer, ob ihnen nicht von den Zinserträgen der Fiskus ein großes Stück abbeißen wird. Schließlich ist bekannt, dass alle Kapitalerträge seit 2009 gleichermaßen mit der Abgeltungssteuer belegt werden. Es stimmt schon, eigentlich führen die Banken diese Steuer, auf die noch der Solidaritätszuschlag und bei Kirchzugehörigen die Kirchensteuer aufgeschlagen wird, direkt an die Finanzämter ab. Das tun sie aber nur, wenn der Sparer nicht rechtzeitig, nämlich gleich bei Eröffnung eines Festgeldkontos, Sparkontos oder anderer Festgeldanlage einen Freistellungsauftrag gestellt hat. Jedem Sparer steht damit nämlich der Freibetrag von 801 Euro je Einzelperson und 1.602 Euro beim Ehepaar steuerfrei zu. Wer ein sehr geringes Einkommen hat, kann sich per Nichtveranlagungsantrag gänzlich von der Steuer für seine Festgeldanlagen befreien lassen. Wie gesagt, die Steuer betrifft nur die Zinserträge, nicht die ganze Einlage. Die meisten Sparer mit Festgeldkonten werden also von der Steuer gar nicht berührt.

Auch andere Festgeldanlagen, wie beispielsweise Kapitallebensversicherungen und die Riester- und Rürup-Rente sind steuerbegünstigt. Bei der Kapitallebensversicherung ist die Ansparphase frei von der Abführung der Steuern. Auch die Angst vor eventuellen Bankenkrisen muss niemanden schrecken. Gesetzlich sind per Einlagensicherung 50 %, ab 2011 100 % der Geldanlagen auf Festgeld-, Tagesgeld-, Spar- und Girokonten geschützt. Die Banken schützen noch weitere Summen durch eigene Fonds. Informieren Sie sich über die Geldanlage Festgeld ausführlich über einen Festgeld Vergleich und profitieren Sie langfristig von attraktiven Zinsen dieser sicheren Geldanlage.

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